Neue Monographie von Nicola Przybylka zu mediengestützten Lernräumen und ihren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
Augmented und Virtual Reality sind längst in bildungsbezogenen Diskursen präsent – von bildungspolitischen Strategien bis hin zu Unterrichtsempfehlungen. Nicola Przybylka untersucht in dem Band »Augmented und Virtual Reality im Bildungsfokus«, wie diese Medientechnologien in den Fächern Geographie, Geschichte und Sport durch spezifische Vorstellungen, Eigenschaften und Erwartungen geprägt werden. Ihre Analyse macht sichtbar, wie marketingtechnische und fachdidaktische Narrative die Entwicklung und Nutzung von AR- und VR-Anwendungen beeinflussen und eröffnet neue Perspektiven auf die kritische Reflexion bestehender Macht- und Wissensstrukturen im Bildungsbereich. Die Monographie ist jetzt bei transcript als Open Access-Publikation erschienen.

Augmented und Virtual Reality werden zunehmend für Bildungszusammenhänge entwickelt und in fachdidaktischen Kontexten diskutiert. Nicola Przybylka legt am Beispiel der Fächer Geographie, Geschichte und Sport die in gegenwärtigen Aushandlungen stabilisierten Macht- und Wissensordnungen offen. Dabei weist sie in einer diskursanalytischen Rekonstruktion von drei Metaerzählungen deren Einschreibung in die Gestaltung von AR- und VR-Apps nach und problematisiert sie im Hinblick auf den potenziellen Einsatz von AR und VR in Bildungskontexten – eine medienwissenschaftliche Auseinandersetzung zum Komplex Medien und Bildung, die neben fachdidaktischen auch fachkulturelle Perspektiven in den Blick nimmt.
Nicola Przybylka (2026): Augmented und Virtual Reality im Bildungsfokus. Zu diskursiv-materiellen Macht- und Wissensordnungen, Bielefeld: transcript.
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